
Irgendwann habe ich einen Rechner bekommen der etwas anders ist als andere: Der eigentliche Rechner, also Prozessor und RAM, sind auf einer ISA Karte untergebracht. ISA war die Standardschnittstelle für Erweiterungskarten bei PC’s der 80er bis Mitte der 90er. Anfang der 80er musste man auch für alles eine eigene ISA Karte haben. Diskettenlaufwerk? Eigene ISA-Karte. Festplatte? Weitere ISA Karte. Parallelport für den Drucker? – natürlich auch eine ISA-Karte. Soundkarte? Ohhh, viel Geld ausgeben für eine weitere Karte. Und natürlich auch eine Karte für die Grafikausgabe, wenn man CAD machen möchte: vielleicht eine zweite Karte? Dann noch eine Karte für die Maus: 8. Karte. Das war damals aber viel – oft wurden etwas später mehrere Funktionen auf eine Karte gelegt.
Aber man merkt: man brauchte schon einige Steckplätze. Bei diesem Rechner sind schon der Disketten- und Festplattencontroller auf der ISA-Steckkarte, welche den Prozessor beinhaltet. Und doch: Man hat genügend Erweiterungsmöglichkeiten – 14 ISA Steckkarten – da muss schon etwas besonderes drauf laufen wie zum Beispiel ein Messwertrechner. Vielleicht hat hier ja noch jemand Ideen was damit gemacht wurde?



