Über Quake habe ich schon etwas mehr vor fünf Jahren geschrieben – aber ein Erlebnis damit muss ich einfach nachtragen. Ich habe Quake schon mit der ersten Testversion gespielt – dank einer sehr guten Internetverbindung mit 10mbit/s konnte ich sie auch leicht bekommen. Andere hatten zu der Zeit als gute Verbindung 0.056mbit/s – einfach per Modem. War 1996 in der Hinsicht priviligiert. Der Netzwerkcode von Quake ist auch auf eine eher bessere Anbindung ausgelegt gewesen.

Dies sollte sich mit einem neuem Protokoll ändern für das man den Client Quakeworld benötigt hat. Bei diesem sollte der Server Laufwege bei schlechter Netzwerkverbindung mitberechnen. Und man konnte nun mit bis zu 32 statt nur 16 Spielern gleichzeitig zocken. Meine ersten Erinnerungen sind jedoch negativer Natur: denn ich bin durch einen schmalen Gang gelaufen hinter jemanden her und habe Nine Inch Nails auf ihn geschossen – Objekte welche auch direkt angezeigt werden. Aus irgend einen Grund lief ich aber vor meinen eigenen Schüssen – und sie trafen mich selbst. Danach habe ich Quakeworld langenicht mehr angefasst und bin lange beim alten Protokoll geblieben. Denn dafür gab es auch mehrere Server.



