Es geht um Niklaus Wirth, ein Informatiker der uns die Programmiersprache Pascal gebracht hat. Anfang der 1970er entwickelte er diese Sprache, nachdem er sich schon an der Entwicklung vieler anderer Programmiersprachen, wie Algol, Euler und PL360 beteiligt hatte. Pascal war als Lehrsprache konzipiert, die vor allem dazu diente, gute Programmiertechniken zu vermitteln und strukturierte Programmierung zu fördern. Niklaus Wirth entwickelte Pascal als Reaktion auf die bestehende Komplexität und Unstrukturiertheit vieler Programmiersprachen jener Zeit. Sein Ziel war es, eine Sprache zu schaffen, die sowohl einfach zu erlernen als auch leistungsfähig genug für eine Vielzahl von Anwendungen war. Pascal führte eine klare und strukturierte Syntax ein, die es Programmierern erleichterte, lesbaren und wartbaren Code zu schreiben.
Pascal wurde schnell populär und fand breite Anwendung in der Ausbildung und Lehre, insbesondere in Universitäten und Bildungseinrichtungen. In den 1980er Jahren wurde Pascal auch außerhalb der akademischen Welt populär, insbesondere durch die Einführung von Turbo Pascal, einer integrierten Entwicklungsumgebung von Borland. Und mit Turbo Pascal habe ich in der Schule dann auch zum ersten mal bessere Programmierkonzepte kennengelernt und bin etwas vom Basic Spaghetti code weggekommen.




