Sehr kurzfristig kann ich zum VCFE in Hünfeld am kommenden Wochenende fahren – eine Veranstaltung zu der ich eigentlich gerne schon letztes Jahr gefahren wäre – und welcher in diesem Jahr auch auf einem Tag lag an dem ich zuerst nicht gekonnt hätte. Doch nun kann ich doch kurzfristig dort mit ausstellen! Es wird zwar nur eine kleine Ausstellung meinerseits sein – werde da ein paar Schneider CPC’s mit hinnehmen und vielleicht noch etwas anderes – aber ich freue mich schon darauf!
Als kleinen Bonbon: Jeder, der mich vor Ort DIESEN Blogbeitrag zeigt UND etwas in mein Gästebuch vor Ort einträgt, der bekommt etwas von mir 🙂
Am letzten Wochenende habe ich einen alten DDR Taschenrechner bekommen, der mir in der Sammlung noch Fehlte: Ein MR 201 im Original Karton vom VEB Röhrenwerk Mühlhausen. Bei dem Taschenrechner von 1979 handelt es sich um einen mit Akku’s für die Stromversorgung und mit einer roten 7 Segment LED Anzeige. Leider ist der Rechner nicht mehr Funktionsfähig. Erste Vermutung: Akkus sind defekt. Die habe ich auch gleich ausgebaut. Leider hat es den Rechner auch nicht mehr zum leben erweckt. Die LED’s flackern nur und das Gerät reagiert nicht auf Tasten eingaben.
Solch ein Akkupack habe ich noch nicht gesehen – es hat mir gefallen. dies ist aber nur ein kleiner Zwischenartikel – am We gab es noch viel viel mehr …. 🙂
Es ist nicht mehr lange hin bis zur Classic Computing 2026 in Celle – deren öffentlicher Teil vom 10.10.2026 bis 11.10.2026 geht! Harzretro wird dort wieder vertreten sein – 3 Personen, 6 Tische, und noch ist nicht ganz klar was ausgestellt wird 🙂 Ideen gibt es aber schon mehrere! Und manch Koffer steht schon fertig für die Ausstellung bereit, aber vielleicht will man ja auch mal etwas anderes zeigen? 😉
Jedenfalls freue ich mich schon sehr auf die Veranstaltung – die größte zu der ich in diesem Jahr gehen werde – und hoffe sehr das auch viele Besucher kommen werden! Genügend Aussteller mit sehr interessanten Dingen haben sich schon angemeldet – und es gibt da schon eine etwas längere Warteliste ….
Und der nächste Beitrag geht wieder über etwas neues vom letzten Wochenende … 😉
Wie im letztem Artikel geschrieben habe ich am Wochenende sehr viele Dinge dazu bekommen – und es wird auch noch dauern alles hier zu zeigen! Deswegen fange ich erst einmal an mit Dingen welche von einem Flohmarkt stammen. Als erstes möchte ich zwei Soundblaster Karten/Verpackungen zeigen. Eine für die Sondblaster 16PCI. Die Soundblaster 16 ist der Nachfolger der Soundblaster Pro und wurde 1992 vorgestellt und war sehr erfolgreich. Die PCI Variante ist aber erst 1998 vorgestellt worden und war technisch komplett anders als die ISA Variante! Und dann habe ich noch den Karton einer alten 8 Bit Soundblaster gefunden. Leider war eine andere Soundkarte in der Hülle, was ich aber schon früh sah. Diese Karte habe ich dann auch beim RCT verschenkt.
Zu dem Karton der Soundblaster gesellt sich auch ein Motherboard Asus P2L97-S – ein Pentium 2 Motherboard mit SCSI Controller und LX Chipsatz. Selber hatte ich zu der Zeit ein ähnliches Board mit dem BX Chipsatz welches einen höheren Frontsite-Bus von 100 MHz hat. Der LX bietet da nur 66 MHz. Interessant ist auch die „Video Mouse“ – ein frühes Videoschnittsystem für den PC. Aber das Teil muss ich mir einmal genauer anschauen.
Eigentlich suche ich ja auch gerne Spiele jeder Art – aber die waren entweder extrem teuer oder einfach nicht zu sehen. Deswegen habe ich nur zwei gefunden wovon ich auch eines schon habe. Interessant empfand ich auf die Frage nach ungewöhnlicher Hardware die Aussage eines Händlers das „Experten ja alles kennen“. Ok, ich weiß das es noch soooo vieles gibt was ich nicht kenne, danach sollte ich auch kein Experte sein. Und da ich auch einiges habe, von dem ich ausgehe, das es sehr vielen unbekannt ist, dürfte es danach keine Experten geben 😉 Dann habe ich auch noch zwei Casio Taschenrechner gefunden, einen Casio Algebra FX, welchen ich so noch nicht kannte (oder wieder vergessen habe) und einen Casio DS-02, einen frühen Solar Taschenrechner.
Für mich das beste kommt nicht zum Schluss, sondern erst mit einem neuen Artikel – habe da noch nicht alles Fotografiert. Aber es gab auch sonst noch vieles spannende über das ich auch noch schreiben darf 🙂
Ich war heute auf dem Regionaltreffen in Hannover. Es war, wie immer, sehr gut. War aber nur relativ kurz vor Ort, da ich noch etwas abholen musste.
Es gab auch noch viel neues – aber das wird erst in den kommenden Tagen gezeigt. Leider schaffe ich es nicht alles sehr zeitnah aufzubereiten – es ist an diesem Wochenende sehr viel dazu gekommen – und es ist erst Samstag Abend.
Am letzten Wochenende habe ich einen neuen Taschenrechner bekommen, einen MR 609 aus DDR Produktion. Dieser Rechner wurde ab 1982 hergestellt und hat zu Anfang 800 Mark gekostet. Der Preis wurde aber schon im selben Jahr stark gesenkt. Als einfacher wissenschaftlicher Taschenrechner konnte er auch Winkel-, Logarithmus- und Potenzrechnung. Ausgestattet mit einem LC-Display und einer gut nutzbaren Tastatur, eingebaut in einem stabilen Plastik-Metal Gehäuse, konnte dieser Rechner ein täglicher Begleiter sein. Bekannter ist ein weiterer Taschenrechner aus der ehemaligen DDR, der SR1 (Schulrechner). Wenn man beide vergleicht: sie sehen, bis außer der Beschriftung, gleich aus. Und das ist kein Wunder: der SR1 ist baugleich mit dem MR 609, hat aber mit Bezugsschein nur 123 Mark gekostet.
Der nächste Retro-Computer-Treff Niedersachsen RCT#39 findet statt:
am Samstag, den 08.08.2026 von 10:00 bis 19:00 im Stadteilzentrum Ricklingen, Anne-Stache-Allee 7, 30459 Hannover
Der Retrocomputer-Treff Niedersachsen ist ein Workshop für alle Freunde alter Computer. Willkommen sind AMIGAs, ATARIs, C64, Apple, NeoGeo’s, Schneider CPCs. Sinclairs, ACORNs und anderer alte Systeme. Also- einfach mit dem Rechner vorbeikommen und einen Tag lang daddeln, basteln, fachsimpeln und einfach Spaß haben.
Der Eintritt ist frei. Auch Besucher ohne Rechner zum Schauen und Staunen sind willkommen!
Ich hoffe das es klappt das ich dorthin fahren kann – noch steht das aber nicht fest – entscheidet sich erst kurzfristig. Hoffe aber das es klappt 🙂
Anfang der 90er gab es sehr viele verschiedene VGA Grafikkarten. Die meisten konnten einfach nur das Bild darstellen – mehr war auch bei Spielen in der Zeit nicht gefragt. Das bedeutet: wenn man eine Linie zeichnen möchte, dann muss der Prozessor jeden Punkt der Linie berechnen und an die Grafikkarte schicken – dies benötigt aber auch sehr viele Einzelrechnungen. Das gleiche gilt auch für das Zeichnen von Kreisen und Polygonen. Das ist auch ein Grund weswegen 3D Spiele auf 8 Bit Rechnern, wie z.B. Elite, meistens nur ein einfaches Drahtmodell gezeichnet haben. Texas Instruments war sich schon Mitte der 80er Jahren dieses Problem bewusst und hat einen eigenen Grafikprozessor entwickelt – den TMS34010. Dieser konnte 1986 nicht nur schon schnell Linien und Kreise zeichnen, er hatte auch einen eigenen RISC Prozessor integriert – das was man heute eine GPU nennen würde! Verwendet wurde dieser Chip vor allem im CAD Bereich, aber auch in Spielautomaten wie Mortal Kombat!
Die Deutsche Firma Spea Software stellte Anfang der 90er als Grafikkarten für den gehobenen und CAD Bereich her. Eine dieser Karten war die SPEA Graphiti FGA 860.4/HE aus dem Jahr 1992 mit dem Nachfolgeprozessor des oben genannten, den TMS34020. Beide Prozessoren wurden auch auch der TIGA (Texas Instruments Graphics Architecture) Standard genannt. Jedoch fehlte diesem Standard eine direkte Anbindung an das Bios der damaligen PC’s weswegen viele Karten zusätzlich eine VGA Einheit mit eigenem Video Ram hatten – in diesem Fall Headland HT208 mit 1 MiB VRAM. Dazu gesellen sich noch 2 MiB RAM für die TMS34020. 2 MiB Arbeitsspeicher waren 1992 vielleicht gerade so Standard – aber nicht bei Grafikkarten! Die Karten mit TIGA brauchten aber spezielle Software – heute nutzt man Treiber unter Windows welche die Software dann ausnutzen können. Früher musste für jede Art von Software eigene Treiber bereit gestellt werden, ob für das damalige Windows, für AutoCAD oder für OS/2. Spiele waren da einfach außen vor. Solch eine Karte war damals ein großer Traum von mir, der aber erst wesentlich später in Erfüllung ging – zu einer Zeit in der sie schon längst veraltet waren.
Computer waren schon immer meine Leidenschaft. Dazu gab es damals eine grosses Interesse an Science Fiction und den Weltraum! Und damit natürlich auch an Star Trek! Für den C64 gab es Star Trek: The Rebel Universe – ein Spiel aus dem Jahre 1988. Ein Spiel mit einer eigenen grafischen Oberfläche und einem Icon in Form des Star Trek Symbols – etwas, was zu der Zeit eher ungewöhnlich war! Selber habe ich das Spiel aber damals nie zu Gesicht bekommen. Auch die nächsten Star trek Spiele spielte ich nicht, sondern erst „A Final Unity“ ….
Der VGA Standard von 1987 hat die Grafik auf dem PC Revolutioniert: 256 Farben aus einer Auswahl von 262.144 Farben bei einer Auflösung von 320*200 Bildpunkten war zu der Zeit wesentlich mehr als andere Computer konnten. 1991 hat sich VGA auf dem PC Markt durchgesetzt – und es gab sehr viele Anbieter von kompatiblen Grafikkarten. Einer dieser Anbieter ist ATI, heute Teil von AMD welcher schon früh kompatible Grafikkarten hergestellt hat. 1991 kam die hier zu sehende ATI VGA Wonder XL heraus. Das herausragendste Merkmal: Sie konnte bis zu 32.768 Farben gleichzeitig darstellen – und das bei einer Auflösung von 640*480 Bildpunkte. Wer nun denkt: Uiii, das sollte eine tolle Grafik bei spielen bringen – dem war nicht so. Es gab dafür keinen Standard, außer man hatte Spiele, welche unter Windows liefen und mehr Farben unterstützt haben. Mir ist da kein Spiel bekannt. Vielleicht kennt hier ja jemand so etwas? Deswegen war VGA bis 1995 im DOS Bereich mit 256 Farben noch immer das, was man unterstützt hat. Dazu gab es auch den VESA Standard, welcher VGA erweitert hat und unter DOS auch höhere Auflösungen bei Nutzung verschiedener Grafikkarten unterstützt hat. Oft musste dafür aber ein Treiber geladen werden – den gab 1991 noch nicht. Für diese Karte hat ATI aber spätestens 1993 den Treiber geliefert. An den konnte man zu der Zeit aber kaum rankommen. Was man aber als Spieler mit der Karte gut nutzen konnte: sie hatte auch einen Mausanschluß. Heute eine Selbstverständlichkeit – 1991 noch nicht. Zu der Zeit gab es verschiedene Arten von Mausanschlüssen, von proprietär, über PS2 bis hin zur sehr alten Seriellen Schnittstelle.